GOES-Magnetometer

Hinweis:
Eine kurze Bedienungsanleitung zur Nutzung der Webseite findet Ihr in der Menüleiste unter > HILFE <.

Einleitungstext
Das GOES-Magnetometer ist Teil der geostationären NOAA-Satelliten (GOES - Geostationary Operational Environmental Satellites),
die sich in rund 36.000 km Höhe über dem Äquator befinden und von dort aus die Erde und das Weltraumwetter überwachen.
Eine wichtige Aufgabe ist die Messung des Magnetfelds rund um die Erde.
Diese Daten sind entscheidend, um das sogenannte Weltraumwetter besser zu verstehen - also die Auswirkungen des Sonnenwinds auf die Magnetosphäre.
Daraus lassen sich auch Rückschlüsse auf die Entstehung von Polarlichtern ziehen.

Warum ist das wichtig?
Polarlichter entstehen, wenn Teilchen vom Sonnenwind in die Erdatmosphäre eindringen und dort mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen kollidieren.
Besonders die Bz-Komponente des interplanetarischen Magnetfeldes (IMF) spielt dabei eine zentrale Rolle:
Wenn sie nach Süden gerichtet ist, kann viel Energie in die Magnetosphäre übertragen werden - und es kommt zu geomagnetischen Stürmen.

Solche Stürme können Polarlichter weit südlich sichtbar machen, aber auch Störungen in Funk, GPS, Stromnetzen und Satelliten hervorrufen.
Die GOES-Magnetometerdaten werden in Echtzeit bereitgestellt und von Weltraumwetterzentren genutzt, um Warnungen und Vorhersagen herauszugeben.

Hinweis bzgl. der Rechtmässigkeit der Daten hier auf der Webseite:
HP, HE, HZ sind spezielle Achsen, in denen die Magnetometerdaten dargestellt werden (an die Satellitenposition angepasst).
>Die hier gezeigten Daten sind öffentlich verfügbar und dürfen legal von der NOAA (https://services.swpc.noaa.gov) genutzt werden.